Trotzdem möchte ich Dir, was Türkei und Russland betrifft, etwas widersprechen. Chancen, aber ich wäre nicht wirklich so zuversichtlich. Anleihe zu nehmen, habe es aber doch gelassen. selbst das beste Geld wird schäbig! schäbig ist er schon geboren. Im Februar 1918 wagte es zum ersten Mal eine Regierung, alle Staatsschulden gegenüber dem Ausland einseitig zu streichen.
Man kann deshalb diesen Akt auch als grössten Staatsbankrott der Geschichte bezeichnen. Der russische Bankrott ist zudem bis heute der längste Bankrott. Erst 1987 war er formell abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt nahm die Sowjetunion nach Jahrzehnten der Abstinenz erstmals wieder Geld auf den internationalen Finanzmärkten auf. Der Türkei würde ich, wenn es so weiter geht, noch viel weniger Stehvermögen zutrauen. Ich bleibe solchen Zocks doch lieber fern. Da würde ich lieber dort etwas zocken mit absoluten Minimalbeträgen, als eine Art Casino.
nicht schwer aus Spaß an dem Tun. Gen braucht das ab und zu. als Experten für Optionen würde ich mich NICHT bezeichnen. Experte ist Profitabel der Jens Rabe. Manche Leute setzen voll auf den Optionshandel. Die meisten anderen nutzen es als Zusatzrendite. Man muss es natürlich gar nicht machen, aber wenn man den Sinn und die Möglichkeiten begriffen hat, dann macht man es auch. Wobei mir persönlich eben nur die Stillhaltergeschäfte sinnvoll erscheinen. Man spielt dann sozusagen die Versicherung und kassiert eine Prämie. Der Käufer ist sozusagen der Versicherungsnehmer und bezahlt dafür eine Prämie wie überall in diesem Geschäft. verkauft die Garantie, eine Aktie zu einem vereinbarten Preis abzunehmen oder zu liefern. Sollte dies nicht eintreffen, dann behält der Verkäufer die Prämie, so wie eben bei jeder Haftpflichtversicherung etc. Praxis ist, ich schau nach Aktien, die ich prinzipiell mag und im Depot haben wollen würde, die meiner Meinung nach nicht weiter fallen sollten. nochmal unterhalb des aktuellen Kurses. Sollte meine Vermutung stimmen, dass der Kurs nicht unter den Strike fällt, dann behalte ich die Prämie sobald die Option verfällt am Ende der Laufzeit. Sollte die Aktie doch weiter fallen, und ich sie abnehmen müssen, dann ist das zwar nicht gewollt, aber auch kein Drama. Andererseits kann ich auf bestehende Positionen von 100 Aktien Calls verkaufen. Wenn ich eine Aktie habe die gut gelaufen ist, und ich langsam denke, die könnte man aus dem oder auch anderen Gründen verkaufen, dann verkaufe ich einen Call oberhalb vom Kurs. Wenn der dann erreicht wird, dann geht die Aktie raus und fertig, oft wird der Kurs dann doch nicht erreicht, und man behält wieder die Prämie. Na ja, so kann man eben doch viel machen. Ich finde es prima. Gurki, zur praktischen Umsetzung braucht man erstmal einen Broker wo das geht, und die Handelsgenehmigung. Danach geht es ganz easy wie bei Aktien. Matthias Schneider: Vielen Dank für deine Erklärung. Ich werde mich da noch mal weiter mit auseinandersetzen. Finde das Thema interessant, aber auch noch sehr verwirrend. Da du den Broker ansprichst das scheint ja dann nicht bei den gängigen Banken angeboten zu werden? Weshalb ist das so? Welche Broker bieten Optionshandel an? Ich lese mich mal weiter ein! Wie das bei Comdirect, Consors usw. geht weiß ich nicht. Müsste man bei denen nachfragen, ob man amerikanische Optionen handeln kann, oder ob nur welche an der Eurex handelbar sind. Würde das aber langsam angehen. Aber ich finde es unbedingt notwendig, seine Kompetenzen ständig zu erweitern. Auch nach einiger Zeit Beschäftigung mit Optionen in einem Spielaccount habe ich das Thema nicht wirklich verstanden. Rico verschweigt aber auch nicht, dass er einen riesigen geldverlust einmal ohne die nötige Absicherung gemacht hat mit den Optionen. Ich habe wirklich Spaß an Einzelaktien, daher werde ich mich damit auch weiter beschäftigen. Ich sehe nämlich, dass bei vielen Sachen, bei denen ich in letzter Zeit einen Put verkaufen wollte, es zwar 3 oder 4 Tausend Verkäufer gab, aber keine Käufer. Es muss auch weiter genug Käufer geben, die das Stillhaltergeschäft nicht durchschauen. Manchmal bekomme ich nicht schwer keinen Put zu einem vernünftigen Preis verkauft. USD Verbindlichkeit bei einer Coka Cola riskieren usw. Wie der Rico das fertig gebracht hat, das muss ich nochmal lesen. Ich habe nur ein Risiko. Wenn ich mit einem Put verpflichtet bin, und der Wert pleite geht. meinetwegen für 1000 Dollars aufnehmen, obwohl sie pleite ist. Aber wenn man vorher normal die Aktie gekauft hat, dann hat man auch den geldverlust. Die andere Möglichkeit wäre, wenn man ungedeckte Calls verkauft. NIE, NIE, NIE machen. USD liefern für nix. USD, weil man sie für 20 hergeben muss. Alles andere, Optionskonstruktionen aufsetzen wie Strangles, Straddles, Iron Condors, Butterflys usw. muss man ja nicht machen. Vielleicht kommt das mal, momentan nicht. Optionen sind sehr interessant. Aber: Der Handel damit kann auch sehr riskant sein. Dies ergibt sich dadurch, dass man theoretisch mehr verlieren kann, als man investiert hat. also die Verkäufer von Optionen. Sie erwirtschaften ja den Ertrag durch die Optionsprämie, während Käufer einer Option diese Prämie beim dem Kauf mitbezahlen. Handel mit Optionen fordert also zunächst einiges Fachwissen. Um solche Nachschusspflichten zu vermeiden. Mir ist das schon einmal passiert, daher nicht schwer der Hinweis auf diese Risiken. Wer sich Wissen angeeignet hat, kann mit Optionen aber in der Tat schöne Gewinne machen. Ich nutzte Optionen aber nur noch zur gelegentlichen Absicherung. Ups, ich habe es gewagt als Troll nochmals aufzutreten. Sorry, musste trotz meiner Verurteilung als Troll in diesem Beitrag aber doch sein, da ich selbst einige Erfahrungen mit Optionen gemacht habe. Zumal ich in den vergangen Artikeln durchaus auch einigen positiven Zuspruch erfahren habe. Halte mich jetzt aber wieder still, um die erwünschte Meinungsrichtung nicht weiter durch andere Blickwinkel oder Gejammere zu torpedieren. Liebe Trollgrüße, tauche wieder ab um den Blogfrieden nicht über Gebühr zu trapazieren. Dieser Artikel stellt auch sehr gut meine Sichtweise als sogenannter Troll dar. Jammern hilft zwar nicht, aber ein Austausch außerhalb einer rosaroten Sichtweise über solche Themen fände ich trotzdem sehr bereichernd. Um die eigene Sicht etwas zu korrigieren, aber auch um mit Gleichgesinnten mögliche realistische Lösungswege zu finden. Wir alle streben doch eine Art finanzielle Freiheit an. Zumindest scheint meine Jammerei mit diesem Artikel auf einem festeren Fundament zu stehen. Artikel sehr realistisch und gelungen. Und das hat für mich nichts mit trollen zu tun. Sondern mit Blick weiten und Realitäten anerkennen. Aktien und ETFs gehören zur Lösung dazu. Sehr sparsamer Konsum auch. Aber eben nicht nur, auch wenn dies gerne vertreten wird. Und viele leben sehr sparsam und haben trotzdem Probleme. Das ist ein Massenphänomen. Huch, jetzt habe ich mich doch noch zu einem Kommentar hinreißen lassen. ich hoffe, Du bist gut gelandet und hattest angenehmen Flug.